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Wir, die AnStifter, freuen uns, dass Sie sich für unser Programm interessieren!

Die Initiative der „30 Tage im November“ bündelt in diesem Kalender die Veranstaltungen der beteiligten Organisationen. Diese sind für die Inhalte der Veranstaltungen zuständig.

Kurzfristige Ankündigungen und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Institution, sowie ggf. Angaben zu Eintrittspreisen und zur Anmeldung.
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Ausstellung „Sein Lied ging um die Welt“. Auf den Spuren des jüdischen Tenors Joseph Schmidt

Museum Jüdischer Betsaal, Fürstabt-Gerbert-Straße 2, Horb

Seine Radiokonzerte waren legendär, seine Schallplattenaufnahmen machten ihn weltberühmt: Joseph Schmidt, Opernstar des deutschen Rundfunks in den frühen 1930er Jahren. Vor 80 Jahren, am 16. November 1942, starb er im Alter von 38 Jahren in einem Internierungslager für Flüchtlinge in der Schweiz. Die Ausstellung zeigt, wie aus dem Umjubelten ein durch Europa Gehetzter wurde. Zur […]

„Völker der Erde“ – Literarische Entgegnungen zur Sprache der NS-Justiz

Landgericht Stuttgart Urbanstraße 20, Stuttgart

Szenische Lesung mit Gedichten, Liedern und Theater von Paul Celan, Nelly Sachs und Bert Brecht in der Gegenüberstellung mit Protokollen des Stuttgarter NS-Gerichts zu Adolf Gerst von 1944 am Originalschauplatz der Hinrichtung Die eine Sprache: rau, roh, verfälschend, verletzend. Lieder verführend, manipulierend. Kein neues Phänomen. Der Buchbinder Adolf Gerst hatte sich kritisch gegenüber der nationalsozialistischen […]

Cities for Life – Städte gegen die Todesstrafe

Erinnerungsort Hotel Silber Dorotheenstraße 10, Stuttgart

Mit einer weithin sichtbaren Beleuchtung des „Hotel Silber“ wird am weltweiten Aktionstag „Cities for Life“ ein Zeichen gegen die Todesstrafe gesetzt. In einem Kurzvortrag spricht der pensionierte Richter Fritz Endemann (Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V.) über Todesurteile und Hinrichtungen in Stuttgart in den letzten Jahren des NS-Regimes. Wir bitten um Anmeldung unter: […]

Kolonialismus und Holocaust. Perspektiven aus der Forschung

Württembergische Landesbibliothek Konrad-Adenauer-Straße 10, Stuttgart

Ist der Holocaust singulär oder gibt es Kontinuitätslinien zwischen Kolonialismus und Holocaust? Diese Frage hat in den letzten Jahren um einen Streit in der Ausrichtung der deutschen Erinnerungskultur geführt. Dabei vertreten beide Seiten erinnerungskulturelle Anliegen, die sich keineswegs ausschließen. Vortrag von Dr. Rachel O’Sullivan (Institut für Zeitgeschichte München) Teilen mit:

Gedenkveranstaltung Killesberg

Killesbergpark - Gedenkstein Stresemannstraße, Stuttgart

Offizielles Gedenken anl. des 81. Jahrestags des Beginns der Deportationen. Der Gedenkstein am Killesberg erinnert seit 1961 an die systematische Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten. Die Gedenkstätte wurde 2013 unter Einbeziehung des Mahnmals von Albrecht von Hauff neugestaltet. Für die Stadt Stuttgart spricht Bürgermeister Dr. Clemens Maier.

Gedenkveranstaltung Zeichen der Erinnerung

Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung Otto-Umfrid-Straße 1, Stuttgart

Gedenken zum 81. Jahrestag der Deportation von Juden aus Stuttgart in das Ghetto Riga. Am 1. Dezember 1941 verließ ein Deportationszug mit etwa 1.000 Jüdinnen / Juden aus Württemberg und Hohenzollern den Stuttgarter Nordbahnhof nach Riga in Lettland. Die Gestapo im „Hotel Silber“ organisierte die Deportation; bis 1945 folgten elf weitere. Nur wenige der Deportierten […]