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Wir, die AnStifter, freuen uns, dass Sie sich für unser Programm interessieren!

Die Initiative der „30 Tage im November“ bündelt die Veranstaltungen verschiedener Institutionen im Raum Stuttgart. Diese sind für die Inhalte der Veranstaltungen zuständig.

Kurzfristige Ankündigungen und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Institution, sowie ggf. auch Angaben zu Eintrittspreisen und zur Anmeldung.
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Die „Polenaktion“ im Oktober 1938 – die erste Deportation und ihre Folgen

Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Büchsenstr. 33, Stuttgart

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Roland Müller. Zwischen dem 27. und 29. Oktober 1938 verschleppte das NS-Regime bis zu 17.000 Juden polnischer Staatsangehörigkeit, die meist jahrzehntelang im Deutschen Reich gelebt hatten oder schon hier geboren waren und die polnische Regierung ausbürgern wollte. Die Menschen wurden verhaftet, an die polnische Grenze transportiert und ihrem Schicksal […]

„Tod auf der Dornhalde“

Garnisonsschützenhaus Auf der Dornhalde 1, Stuttgart

Hinrichtungen auf der Dornhalde - Führung mit Dr. Bertram Maurer Etwa 30 Soldaten wurden zwischen 1941 und 1944 auf dem Maschinengewehrstand des ehemaligen Schießplatzes auf der Dornhalde erschossen. Verurteilt wurden sie z. T. in Stuttgarter Villen, die früher jüdische Besitzer hatten. Beerdigt wurden die meisten auf dem Steinhaldenfriedhof in Cannstatt in der Grababteilung X, acht […]

Nur diese eine Schwalbe …

Theaterhaus Siemensstraße 11, Stuttgart

Musik von Mikis Theodorakis mit Shuriaki aus Dresden: Ulrike Quast, Geige und Gesang, Dimitrios Bougas, Bouzouki, Gitarre und Gesang und Dmitrij Kolosov, Bajan und Gitarre Walter Sittler liest Passagen aus „Wir waren Menschen zweiter Klasse“. Die Geschichte der 1.040 im Sommer 1944 von Athen nach Deutschland deportierten Griechen, aufgeschrieben von Iason Chandrinos und Volker Mall. […]

Stadtspaziergang: Jüdische „Displaced Persons“ im Stuttgarter Westen

Stuttgart - West Stuttgart

Ein von den Alliierten errichtetes Lager für heimatlose jüdische Flüchtlinge befand sich u.a. in der oberen Reinsburgstraße in Stuttgart. Dort wurde einen Tag nach seiner Ankunft in diesem Lager der Auschwitz-Überlebende Samuel (= Shmuel) Danziger bei einer Razzia von der deutschen Polizei erschossen. Viele Gebäude des Lagers sind heute noch erhalten, inzwischen gibt es dort […]

Worüber Historiker*innen streiten. Zu den aktuellen Kontroversen und Debatten über die Erinnerungskultur

Stadtbibliothek am Mailänder Platz Mailänder Platz 1, Stuttgart

Vortrag von Prof. Dr. Uffa Jensen, Zentrum für Antisemitismusforschung Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Erinnerungskonflikte – Erinnerungskulturen“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, die in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart und dem Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart stattfindet.

Um dem Willen Gottes gerecht zu werden!

Erinnerungsort Hotel Silber Dorotheenstraße 10, Stuttgart

Lesung und Gespräch Religiöse Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg. Was hat diese Männer dazu bewogen, lieber selber zu sterben als andere in einem verbrecherischen Krieg zu töten? Prof. Helmut Kurz hat in seinem Buch „In Gottes Wahrheit leben” dazu verschiedene Zeitdokumente zusammengetragen. Christian Turrey, Journalist und Theologe, liest aus diesem Buch mit anschließendem Austausch.

Führung Israelitischer Teil Pragfriedhof

Israelitischer Teil Pragfriedhof Friedhofstr. 27a, Stuttgart

Der älteste jüdische Friedhof in Stuttgart ist der Hoppenlaufriedhof, er wurde 1834 angelegt und 1882 geschlossen. 1872 wurde auf der Altenburg ein weiterer israelitischer Friedhof eingerichtet, dieser gilt seit 1945 als geschlossen. Seit 1930 gibt es zudem einen jüdischen Teil auf dem Steinhaldenfeld-Friedhof. Alle jüdischen Friedhöfe sind sichtbare Zeugnisse eines einst blühenden jüdischen Lebens in […]

Georg Elser – der Attentäter. Zeichnungen von Kurt Grabert

Erinnerungsort Hotel Silber Dorotheenstraße 10, Stuttgart

Vortrag mit Musik Lore Grabert-Kodera spricht über das Leben und Wirken ihres Mannes Kurt Grabert. Der in Stuttgart geborenen Maler und Bildhauer setzte sich zwischen 1978 und 1983 mit Georg Elser und dem gescheiterten Hitler-Attentat vom 8. November 1939 auseinander. Der dabei entstandene Zyklus von Zeichnungen ist im Foyer des „Hotel Silber“ ausgestellt. Der Pianist […]

Ausstellung über das Zwangsarbeiterlager Haldenwies (Möhringen)

Stadtteilbibliothek Vaihingen Vaihinger Markt 6, Stuttgart

Auf dem Gelände der Jugendfarm in der Balinger Straße 111 in Stuttgart-Möhringen befand sich einst das Lager Haldenwies. Dort wurden von 1943 bis 1945 viele Zwangsarbeiter der Stadt Stuttgart untergebracht. Sieben der Kinder starben an den Folgen von Krankheit und Unterernährung. Aus Anlass einer Verlegung von sieben Stolpersteinen zum Gedenken an diese Opfer suchte eine […]

Der 9. November 1938 in Stuttgart

Stadtarchiv Stuttgart Bellingweg 21, Stuttgart

Der 9. November 1938 in Stuttgart – Thematische Führung durch das Stadtarchiv Wie verlief der 9. November 1938 in Stuttgart? Gibt es historische Fotos, die die Pogromnacht dokumentieren? Und wie berichtete die Presse über die Ereignisse? Die Führung durch das Stadtarchiv soll diese und viele andere Ihrer Fragen beantworten. In einem Rundgang durch das gesamte […]

Der 9. November: Die Deutschen und ihr Schicksalstag

Stiftung Geißstraße 7 Geißstr. 7, Stuttgart

Vom Wert der Demokratie am Beispiel des deutschen Schicksalstags 9. November Lesung und Gespräch Der 9. November ist der Jahrestag der Revolution von 1918/19, des Hitlerputschs, der Novemberpogrome 1938, des Attentats von Georg Elser auf Adolf Hitler und der friedlichen Revolution von 1989. Kein anderer Tag ist so mit dem Kampf um die Demokratie in […]

Soldaten im Widerstand – Die Strafdivision 999 in den Jahren 1942 bis 1945

Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Büchsenstr. 33, Stuttgart

Die anderen Soldaten – das waren all jene, die die Wehrmacht zunächst nicht haben wollte, die den Nationalsozialisten als »wehrunwürdig« galten. Viele von ihnen waren Widerstandskämpfer, im Zuchthaus oder im Konzentrationslager eingesperrt. Doch Hitlers Heerführer brauchten immer mehr Soldaten, und so wurden auch die Regimegegner ab 1942 gezwungen, die Uniform des verhassten Nazistaates zu tragen […]