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Wir, die AnStifter, freuen uns, dass Sie sich für unser Programm interessieren!

Die Initiative der „30 Tage im November“ bündelt die Veranstaltungen verschiedener Institutionen im Raum Stuttgart. Diese sind für die Inhalte der Veranstaltungen zuständig.

Kurzfristige Ankündigungen und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Institution, sowie ggf. auch Angaben zu Eintrittspreisen und zur Anmeldung.
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Solidarität – Kooperation – Konflikt

30. November,18:00 - 19:30

Migrantische Organisierungen und Gewerkschaften in den 1970/80er Jahren.

Und heute? Kann die Gewerkschaftsgeschichte der 1970/80er als Migrationsgeschichte erzählt werden? Und was können Gewerkschaften und migrantische Organisierungen davon lernen? Sechs Fallstudien, die bisherige Erzählungen herausfordern.

Die Geschichte der Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschland ist geprägt von Auseinandersetzungen: um mehr Rechte und bessere Arbeitsbedingungen, gegen Rassismus und Erwerbslosigkeit. Es gab Momente von Solidarität, Konflikt und Kooperation mit den deutschen Gewerkschaften. Die sprachen sich einerseits politisch gegen Einwanderung aus, andererseits setzten sie sich immer wieder für die Belange von Kolleg*innen ohne deutschen Pass ein. Und die Migrant*innen forderten selbst, dass ihre Lage in Betrieb und Gesellschaft Teil der gewerkschaftliche Agenda sein sollte.

Die Einblicke in lokale Auseinandersetzungen um Arbeitszeitverkürzung, Betriebsschließungen, gewerkschaftliche Mitbestimmung, Beratungs- und Begegnungsarbeit im Stadtteil, rassistische Morde und kommunales Wahlrecht und Interviews mit Protagonist*innen in Stuttgart und Hamburg erweitern die Geschichtsschreibung zu Gewerkschaften um den Blickwinkel der Migration und liefern Anregungen für aktuelle und künftige Zusammenschlüsse, die für eine »Gesellschaft der Vielen« eintreten.

Der Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stellt fest:

Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Dr. Lisa Riedner, Institut für empirische Kulturwissenschaften der LMU München, ist eine der Autorinnen der detailreichen Studien, die im VSA-Verlag erschienen sind. Sie stellt die Studie vor und diskutiert gemeinsam mit Julia Friedrich (DGB Region Stuttgart), Sidar Carman (ver.di) und Kolleg*innen aus den Betrieben im Blick nach vorn, was heute nottut.

Details

Datum:
30. November
Zeit:
18:00 - 19:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

ver.di Bezirk Stuttgart
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Veranstaltungsort

DGB-Haus
Willi-Bleicher-Str. 20
Stuttgart, 70174
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