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Die Initiative der „30 Tage im November“ bündelt die Veranstaltungen verschiedener Institutionen im Raum Stuttgart. Diese sind für die Inhalte der Veranstaltungen zuständig.

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Das Schicksal von sowjetrussischen Zwangsarbeiterkindern in Stuttgart

23. November,19:00 - 20:30

Vortrag von Dr. Karl-Horst Marquart

Karl-Horst Marquart hat das Schicksal von Zwangsarbeiterkindern in Stuttgart im Zeitraum zwischen 1943 und 1945 erforscht. Dabei konnte er nachweisen, dass über 130 dieser Kinder in Stuttgarter Zwangsarbeiterlagern und 70 solcher Kinder im Städtischen Kinderkrankenhaus starben. Bei den Opfern handelte es sich hauptsächlich um sowjetrussische Kinder, die in diskriminierender Weise als „Ostarbeiterkinder“ bezeichnet wurden. Sie waren praktisch recht- und schutzlos und starben hauptsächlich an nicht behandelten Infektionskrankheiten und durch Unterernährung. Die medizinische Versorgung der Kinder war mangelhaft. Neugeborenen und Kleinkindern bis zu zwei Jahren wurde praktisch das Existenzrecht abgesprochen. „Ostarbeiterkinder“ im Alter von 10 bis 14 Jahren mussten Zwangsarbeit verrichten.

Karl-Horst Marquart, 1987 bis 2011 ärztliche Tätigkeit beim Gesundheitsamt Stuttgart, Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Euthanasie“ der Stuttgarter Stolperstein-Initiative.

Details

Datum:
23. November
Zeit:
19:00 - 20:30
Veranstaltungskategorie:
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Veranstalter

Stadtarchiv Stuttgart
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Veranstaltungsort

Stadtarchiv Stuttgart
Bellingweg 21
Stuttgart, 70372
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